USA: Wii-Lieferengpässe und Playstation 3 im Überschuss
geschrieben am 16.01.2007 um 11:44 UhrAuch wenn Nintendo und Sony Computer Entertainment sich über die erfolgreiche Markteinführung ihrer neuen Spielekonsolen Wii und PlayStation 3 in den USA freuen, so hat Microsofts Xbox 360 die Neueinsteiger im Dezember 2006 doch bei den Verkaufszahlen übertrumpfen können. Allerdings ist Microsoft immer noch weit davon entfernt, die Marktführerschaft im Videospielmarkt anzutreten.
Microsoft konnte in den USA laut des US-Marktforschungsunternehmens NPD im Dezember 2006 rund 1,1 Million Xbox 360 verkaufen. Insgesamt sollen damit seit US-Markteinführung im November 2005 rund 4,5 Millionen Xbox 360 bei US-Kunden stehen. Weltweit wurden laut Microsoft rund 10,4 Millionen Xbox 360 in 37 Ländern verkauft.
Im Vergleich dazu wurden im Dezember 2006 laut NPD 604.200 Wii-Konsolen und 490.700 PlayStation 3 in den USA verkauft. Beide Hersteller konnten die Nachfrage der in den Vereinigten Staaten im November 2006 und damit etwa ein Jahr nach der Xbox 360 gestarteten “Next-Generation”-Konsolen kaum befriedigen. Bis zum Jahresende 2006 schaffte es Nintendos Wii mit 1,1 Millionen Stück, sich vor die PlayStation 3 zu setzen, die 2006 laut NPD 687,300-mal in den USA verkauft wurde.
Während Nintendo davon spricht, dass die Wii im Grunde immer ausverkauft war und die NPD-Zahlen bestätigt, scheint Sony im Weihnachtsgeschäft nicht alle PlayStation 3 losgeworden zu sein. Das Unternehmen berichtete nämlich in dieser Woche davon, bis Ende 2006 etwas über eine Million PlayStation 3 an den Handel ausgeliefert zu haben. Demnach würden noch über 300.000 Geräte im Handel stehen.
Hintergrundinformationen und weitere News zu diesem Thema finden Sie unter:
Sony PlayStation 3 - Infos zur PS3
Nintendo Wii - Infos zur Wii
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