Activision-Drohung juckt Sony nicht
geschrieben am 09.07.2009 um 09:05 Uhr
Sony muss sich immer wieder vorwerfen lassen, dass die Playstation zu teuer ist. Der Sony-CEO tut die Warnung von Activision nun aber als heiße Luft ab. Dass die PS3 teuer ist, ist unumstritten vergleicht man die Preise. Die PS3 ist derzeit für rund 370 Euro erhältlich. Die Xbox 360 kostet im Durchschnitt unter 300 Euro und die Nintendo Wii ist schon für 230 Euro zu haben.
Dabei hatte Activision sehr deutliche Worte gefunden: „Wenn wir realistisch sind, müssten wir den Sony-Support einstellen. 2010 oder 2011 werden wir entscheiden müssen, ob wir die Konsole und auch die PSP weiterhin unterstützen“. Und eigentlich sollte das Wort von Activision Gewicht haben, denn schließlich ist das einer der größten Spiele-Entwickler weltweit. Doch den Sony-CEO scheint das nicht wirklich zu interessieren: „Er macht gerne Krach“, so Stringer über Kotick. „Er übt Druck auf mich aus und ich übe Druck auf ihn aus. Das ist die Natur des Geschäfts“.
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Kommentare
Es ist meiner Meinung nach wirklich intolerant, wie der Sony Sprecher sich hier äußert. Ich muss der Firma Activision wirklich Recht geben. Die Playstation 3 ist einfach zu teuer um so hohe Verkaufszahlen wie Wii oder XBOX360 zu erreichen. Dadurch werden natürlich auch dementsprechend wenig Spiele verkauft. Bei dem offiziellen Preis von 399 US-Dollar komme ich beim Umrechnen auf knapp 280 Euro. Wieso ist die Konsole in Europa also nochmal viel teurer als in den USA? Würde sie hier für 300 Euro angeboten, würde sie bestimmt viele Käufer finden...
