Sammelklage gegen Sony wegen Linux-Sperrung

geschrieben am 29.04.2010 um 14:27 Uhr

Der US-Amerikaner Anthony Ventura wirft Sony Computer Entertainment in seiner eingereichten Sammelklage Vertragsbruch vor. Mit seinem Firmware-Update auf 3.2.1 habe man die Anwender dazu gezwungen entweder auf das Linux-System oder andere Funktionen der Konsole zu verzichten.

Für ihn und andere Nutzer sei es damals kaufentscheidend gewesen, ein Linux-Betriebssystem zu installieren. Dafür war er bereit einen höheren Preis zu bezahlen, als für die Konkurrenz-Produkte von Microsoft oder Nintendo. Mit der Entfernung der Möglichkeit Linux zu nutzen, habe sich Sony einen unlauteren Wettbewerbsvorteil verschafft. Ventura fordert nun eine Erstattung der entstandenen Kosten, für alle Mitstreiter, die sicheine Playdstation 3 zwischen dem 17. November 2006 und 27. März 2010 in den USA gekauft haben. Betroffen seien über 100 Personen, womit sich der Streitwert auf über 5 Millionen Dollar beläuft. Wer Linux weiternutzen will, darf das Firmware-Update 3.2.1 nicht installieren. Allerdings hat man dann keinen Zugriff mehr auf das Playstation Network und kann auch seine Games nicht mehr updaten.


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