NBA Ballers: Chosen One

geschrieben am 05.05.2008 um 12:33 Uhr

 Manchmal sind Spiele am Anfang etwas zähflüssig, entwickeln sich dann aber zu einem wahren Feuerwerk. Und manchmal fangen Spiele schon schwach an und lassen kurz darauf stark nach. So auch bei NBA Ballers: Chosen One für die Xbox 360. Das zeigt sich bei vielen Kleinigkeiten,  welche jedoch zusammengenommen für einen hohen Frustfaktor sorgen.

Das Spiel hat einen Storymodus – ohne Story! Enthalten sind lediglich 5 Episoden, mit unterschiedlichen Herausforderungen. Dann gibt es noch einen one-on-one unt einen two-on-two Modus, Shootout und noch einige andere Modi, welche aber alle schon aus anderen Titeln bekannt sind. Über Xbox-Live kann man sich schließlich mit anderen Spielern weltweit messen - wenn man welche findet.

Damit man am Turnier teilnehmen kann, muss man sich einen Spieler erstellen. Das Menü lässt dabei wenig Platz für eigene Kreativität. Das geht es bei anderen Titeln ebenfalls besser. Schließlich können noch Punkte für spezielle Fähigkeiten des Spielers vergeben werden. Wenn das auch noch spürbare Auswirkungen hätte, wäre das eine löbliche Funktion gewesen.

An der Grafik gibt es auf dem ersten Blick nicht zu meckern, bis das Spiel in die Bewegung geht. Die Animationen wirken steif und abgehackt. Die Spieler wirken künstlich, wie mit einer Plastikhülle überzogen. Wahrscheinlich konnten sich die Entwickler nicht zwischen Realismus und Comic entscheiden und haben beides zusammengemischt. Als Fazit kann gesagt werden: NBA Chosen One kann nicht überzeugen.

 


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